Hohe Ansprüche stellt die Kieler Woche an ihr alljährlich neues „Signal“. Namhafte Grafikerinnen und Grafiker werden zum Wettbewerb für ein Corporate Design der Festwoche eingeladen. Schon das ist eine Auszeichnung. Denn der Gestaltungswettstreit genießt weltweit eine hohes Ansehen, zumal viele Motive mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurden.
Außerdem ist die einzigartige Reihe mit 61 Kieler-Woche-Plakaten ein eindrucksvolles Spiegelbild der jüngeren Grafik-Geschichte. Doch allein ein gutes Plakat zu entwerfen, reicht nicht. Das Markenzeichen muss auch auf verschiedensten Artikeln und Souvenirs seine Wirkung zeigen.
Die offiziellen Motive aus 61 Jahren Kieler-Woche-Designgeschichte bis 2008 können Sie in der Bildgalerie ansehen. ![]()
Der Siegerentwurf von Henning Wagenbreth „fokussiert klar auf den Menschen, auf die Teilnehmer und Gäste der Kieler Woche und abstrahiert das Miteinander und die Tätigkeiten in einer dem Comic sehr nahen, humorvollen Bildsprache, die sich durch einfache Verständlichkeit für alle Bevölkerungsgruppen auszeichnet“, urteilte die Jury.
Peter Zizkas Kieler-Woche-Design „fügt der historischen Reihe der Kieler-Woche-Plakate nahtlos eine neue Facette hinzu“, urteilten die Juroren. Das Thema Strömung werde für alle Medien überzeugend und mit hoher handwerklicher Qualität variiert.
Am Design des Gewinners Markus Dreßen gefiel den Juroren, dass der Entwurf das zentrale Thema „125 Jahre Kieler Woche“ am plakativsten widerspiegelt.
Das Segelereignis steht im Vordergrund des Entwurfs von Prof. Klaus Hesse. Zum sportlichen Charakter der Veranstaltung vermittelt das Motiv auch Aspekte wie Eleganz und Festlichkeit.
Das Bild der Kieler Woche 2005 wird von hellblauen und weißen Wellen geprägt. Die Wellen sind Herzstück des grafischen Konzepts von Detlef Fiedler und Daniela Haufe aus Berlin, die den Wettbewerb für das Corporate Design der Fest- und Segelwoche 2005 gewannen.